Willkommen in der Kirchengemeinde Wulsdorf!   Auf den folgenden Seiten können Sie unsere beiden Kirchen, unsere Mitarbeiter und unser Gemeindeleben kennenlernen. Viel Spaß!

Dionysius

 

Die evangelisch-lutherische Dionysiuskirche liegt im Süden von Bremerhaven-Wulsdorf. Die Anfänge der Kirche reichen nach den Funden bis in das Jahr 885 zurück. Somit handelt es sich – nach dem Bremer Dom – um die älteste Kirche des Landes Bremen. Man vermutet, dass Karl der Große im 9. Jahrhundert auf seinem Feldzug mehrere Dionysiuskirchen gebaut habe. (Dionysius war ein Schutzheiliger.) Unsere Kirche könnte eine davon sein. Mindestens zwei ältere Holzkirchen wurden nämlich unter den Fundamenten der heutigen Kirche entdeckt.

Anlässlich der Kirchenrenovierung 2002/2003 nutzen die Bremer Archäologen die Gelegenheit, die Grundmauern der Kirche zu untersuchen. Dabei wurde mehrere Skelette und die Überreste von Sär­gen entdeckt. Angesehene Bürger hatten demnach früher das Recht, sich in der Kirche bestatten zu lassen. Dies wurde erst Ende des 18. Jahrhunderts verboten.

Viele Silbermünzen wurden ebenfalls gefunden, alte Reste von Buchbeschlägen und Teile von bemalten Glasfenstern, ebenso Tierknochen und ein Brunnenschacht. Vermutlich haben sich Gemeindeglieder bei feindlichen Angriffen in die Kirche zum Schutz zurückgezogen und haben sich dort längere Zeit verpflegen müssen.

 

Das aktuelle Gemeindeleben ist sehr vielseitig. Bei uns treffen sich der Chor, der Frauenkreis, die Theater-, die plattsnack-Gruppe und viele mehr.

Martin-Luther

 

 Seit 1957 besteht die evangelisch-lutherische Martin-Luther-Kirche im Norden von Bremerhaven-Wulsdorf. Vom Bau eher schlicht und auf Zweckmäßigkeit ausgerichtet, ist ihr wahrer Schatz nicht in alten Kunstwerken zu finden, sondern in den zahlreichen Menschen, die sich um ein lebendiges Gemeindeleben sorgen.

So findet hier eine Nähgruppe neben dem Frauenkreis, eine Tanzgruppe neben einem Gebetskreis Platz.

Die Jugend hat hier genauso ihren Raum wie die Erwachsenen, die Kinder genauso, wie die Senioren. Ehrenamtliches Engagement wird hier großgeschrieben und geschätzt. Was aber alle verbindet, ist der Glaube von dem der Namensgeber gesagt hat: "Wir haben soviel, wie wir glauben und hoffen".